Als er kam in jener Stunde, die kein Morgen kennt,
lag die Stille wie ein Schleier auf dem Land.
Seine Flügel war’n aus Schatten, seine Augen kalt,
und sein Kuss war kalt und raubte den Verstand.
Ein Flüstern aus den Tiefen rief ihn leis herbei,
durch die Ritzen brach ein eisig schwarzes Licht.
Eine fremde Macht erhob sich in der Dunkelheit,
und mit einem Mal zerbrach das alte Ich.
Wenn der Todesengel schreitet,
fallen Sterne, bricht der Traum.
Wenn der Todesengel schreitet,
wird der Himmel kalt und taub.
Wenn der Todesengel schreitet,
bleibt nur Asche, bleibt nur Nacht –
und er trägt die Seelen weiter,
dorthin wo kein Mensch mehr lacht.
Er verließ das Reich der Lebenden so federleicht,
hinter ihm verbrannten Wege, Stein und Zeit.
Unter seinen schwarzen Schwingen war die Welt so still,
doch sein Lächeln trug den Schmerz der Ewigkeit.
Jeder Schritt ein letztes Urteil, das im Dunkel hallt,
jede Geste schnitt die Ketten dieser Welt.
Und wer ihn sah, der spürte: er ist längst entfacht –
ein Gefallener, kommt zu dir in dunkler Nacht.
Wenn der Todesengel schreitet,
fallen Sterne, bricht der Traum.
Wenn der Todesengel schreitet,
wird der Himmel kalt und taub.
Wenn der Todesengel schreitet,
bleibt nur Asche, bleibt nur Nacht –
und er trägt die Seelen weiter,
dorthin wo kein Mensch mehr lacht.
Keine Ketten halten ihn, kein Gebet erreicht sein Ohr,
wo er schreitet, stirbt das Licht, nichts mehr leuchtet wie zuvor.
Nur der Schatten bleibt zurück, nur der Hauch von kaltem Wind,
und im Schweigen hört man singen, wie verloren alle sind.
Wenn der Todesengel schreitet,
fallen Sterne, bricht der Traum.
Wenn der Todesengel schreitet,
wird der Himmel kalt und taub.
Wenn der Todesengel schreitet,
bleibt nur Asche, bleibt nur Nacht –
und er trägt die Seelen weiter,
dorthin wo kein Mensch mehr lacht.
Seine Spur aus dunklen Flammen
glimmt im Morgenrot davon.
Doch wer in seine Augen schaute,
kennt sein Schicksal lange schon.
Und am Ende aller Wege,
wenn kein Atem mehr uns bleibt,
führt der Todesengel weiter,
wo kein Mensch den Morgen schreibt.
Wenn der Todesengel schreitet,
fallen Sterne, bricht der Traum.
Wenn der Todesengel schreitet,
wird der Himmel kalt und taub.
Wenn der Todesengel schreitet,
bleibt nur Asche, bleibt nur Nacht –
und er trägt die Seelen weiter,
dorthin wo kein Mensch mehr lacht.
Seine Spur aus dunklen Flammen
glimmt im Morgenrot davon.
Doch wer in seine Augen schaute,
kennt sein Schicksal lange schon.
Und am Ende aller Wege,
wenn kein Atem mehr uns bleibt,
führt der Todesengel weiter,
wo kein Mensch den Morgen schreibt.
Wenn der Todesengel schreitet,
fallen Sterne, bricht der Traum.
Wenn der Todesengel schreitet,
wird der Himmel kalt und taub.
Wenn der Todesengel schreitet,
bleibt nur Asche, bleibt nur Nacht –
und er trägt die Seelen weiter,
dorthin wo kein Mensch mehr lacht.