Auf dem Pfad der Noten
Ich sitze hier und warte auf das Glück, Doch keine Note kehrt zu mir zurück, Ich wünsche mir den alten Klang ein Stück.
Die Stille lastet schwer auf meinem Sinn, Ich weiß nicht, wo ich ohne Rhythmus bin, Das Warten ist für mich kein Gewinn.
Ein leerer Takt bestimmt den harten Tag, Weil ich die Stummschaltung nicht länger mag, Ich spüre jeden schweren Herzensschlag.
Die Muse schweigt und lässt mich hier allein, In diesem kalten, grauen Warteschrein, Wann wird die Melodie mir wieder nah sein?
Der Pfad der Noten führt durch tiefen Sand, Ich suche Töne in dem fernen Land, Doch halte nur die Leere in der Hand.
Die Zeit vergeht und alles bleibt so stumm, Ich drehe mich im Kreis, ich frag warum, Das Los des Wartens macht mich einfach krumm.
Auf dem Pfad der Noten ist das Warten hart, Eine Reise, die mir keine Qual erspart, Die Sehnsucht ist auf diese Weise gepaart.
Ich suche nach dem Einklang, tief und weit, Verloren in der dunklen Einsamkeit, Erlöse mich von dieser schweren Zeit.
Das harte Los, es drückt mich in den Staub, Für jeden frohen Klang bin ich nun taub, Das Warten ist der schlimmste Seelenraub.
Doch tief im Innern keimt ein kleiner Ton, Vielleicht ist das der Arbeit höchster Lohn, Ich höre ihn, ganz leise klingt er schon.
Sehr schöner Text, sehr schöne Musik 😍