Ich habe lange gedacht,
Liebe kommt von außen.
Von Applau s.
Von Bestätigung.
Von jemandem, der sagt: Du bist gut so.
Und ich habe gewartet.
Jahre.
Gewartet, dass mich jemand sieht.
Richtig sieht.
Nicht die Rolle.
Nicht die Leistung.
Nicht die Maske.
Mich.
Aber weißt du was?
Die meisten Menschen sind zu beschäftigt, sich selbst zu suchen.
Niemand kommt, um dich zu retten.
Auch ich saß da.
Trotzdem.
Leer.
Und irgendwann konnte ich nicht mehr wegrennen.
Kein Lärm.
Kein Training.
Keine Arbeit.
Nur ich.
Und dieser eine Satz, der plötzlich da war:
Wenn ich nicht zu mir halte – wer dann?
Nicht morgen.
Nicht wenn ich besser bin.
Nicht wenn ich stärker bin.
Jetzt.
Mit Fehlern.
Mit Narben.
Mit Zweifeln.
Ich.
Ich habe so lange gegen mich gekämpft.
Mich verglichen.
Mich bewertet.
Mich kleiner gemacht.
Als wäre ich mein eigener Gegner.
Aber ich bin nicht dein Gegner.
Ich bin dein Zuhause.
Und zum ersten Mal habe ich aufgehört, mich zu korrigieren.
Ich habe aufgehört, mich zu bestrafen.
Ich stand einfach nur da und sagte:
Genug.
Genug Krieg gegen mich selbst.
Ich muss nicht perfekt sein.
Ich muss nicht gefallen.
Ich muss nicht beweisen, dass ich es wert bin.
Ich atme.
Ich lebe.
Das reicht.
Liebe ist kein Gefühl.
Liebe ist eine Entscheidung.
Jeden Morgen.
Aufstehen.
In den Spiegel schauen.
Und bleiben.
Nicht wegrennen.
Keine Urteile.
Nicht verstecken.
Bleiben.
Und leise sagen:
Ich bin da.
Für dich.
Egal was war.
Egal was kommt.
Ich gehe nicht mehr gegen mich.
Ich gehe mit mir.
Schritt für Schritt.
Und wenn die Welt laut wird und alles wieder zweifelt,
dann erinnere ich mich:
Ich brauche keinen Beweis.
Ich brauche keinen Applaus.
Ich brauche nur diesen einen Satz.
Ruhig.
Klar.
Unverhandelbar.
Ich liebe mich.