Ich kam aus Nächten ohne Namen, aus Gedanken ohne Ziel,
meine Taschen voll von gestern, doch mein Morgen wog nicht viel.
Meine Schritte trugen Zweifel durch den Staub der letzten Zeit,
bis ein Licht aus müdem Flimmern mir den Weg zur Tür gezeigt.
Kein Schild, kein Klang von Hoffnung, nur ein Flackern in der Nacht,
eine Tür aus altem Schweigen, einfach in das Nichts gemacht.
Drinnen roch es nach Geschichten, die das Leben nicht mehr trägt,
und nach Herzen, die man leise einsam durch das Gestern trägt.
Dies ist die Bar am Rand der Welt,
wo niemand mehr an Morgen glaubt,
wo jedes Glas die Wahrheit hält,
die man im Lärm der Tage raubt.
Hier sitzen Seelen ohne Ziel,
mit Augen schwer von langer Zeit,
und trinken auf dieses Gefühl
von etwas, das für immer bleibt.
Die Gesichter an den Tischen trugen Jahre ohne Sinn,
jeder Blick ein halber Abschied, jede Stimme ein Beginn.
Manche kamen ohne Worte, manche ohne Herz zurück,
alle suchten in den Gläsern ein zerbrochenes Stückchen Glück.
Ein Mann erzählte von den Träumen, die dort früher einmal warn,
eine Frau von all den Wegen, die sie niemals gehen kann.
Und ich saß zwischen den Geschichten, und ich stöhnte viel zu laut,
und hab meine letzte Hoffnung, auf ein Stückchen Glück gebaut.
Dies ist die Bar am Rand der Welt,
wo niemand mehr an Morgen glaubt,
wo jedes Glas die Wahrheit hält,
die man im Lärm der Tage raubt.
Hier sitzen Seelen ohne Ziel,
mit Augen schwer von langer Zeit,
und trinken auf dieses Gefühl
von etwas, das für immer bleibt.
Vielleicht ist dieser Ort kein Ende, sondern nur ein stiller Raum,
wo die Wunden reden dürfen ohne Pflicht und ohne Traum.
Vielleicht ist diese Dunkelheit kein Grab, sondern ein Beginn,
wo man langsam wieder spürt, wer wir ohne Masken sind.
Denn wenn man alles fast verloren und die Nacht schon alles nahm,
bleibt nur noch diese eine Wahrheit, die ganz leise zu uns kam:
Man kann am Rand der Welt noch stehen
und trotzdem weiter in sich gehen.
Dies ist die Bar am Rand der Welt,
wo niemand mehr an Morgen glaubt,
wo jedes Glas die Wahrheit hält,
die man im Lärm der Tage raubt.
Hier sitzen Seelen ohne Ziel,
mit Augen schwer von langer Zeit,
und trinken auf dieses Gefühl
von etwas, das für immer bleibt.
Dieser song ist einer meiner Lieblinge. ich finde den Text so passend. 😍😍
Dankeschön