Still und stumm

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This song is a raw portrait of grief after losing a partner, where everyday objects, shared spaces, and memories become painful reminders of absence. It captures how love lingers beyond death, as the narrator carries the past forward while struggling to survive the silence left behind.

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Song Lyrics

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(Strophe)
Als wär's gestern erst gewesen, da lagst du neben mir im Bett.
Jetzt ist da nur ein leeres Kissen - gerad noch da und plötzlich weg.
Dein Duft schon lang nicht mehr im Zimmer, doch das Erinnern bleibt mir noch.
Von einem Tag auf den anderen fiel ich in ein dunkles, tiefes Loch.


(Refrain)
Ich such dich in den alten Tagen, in jedem Bild, in jedem Raum.
Die Welt dreht sich, doch ohne dich verliert sie Farbe, Ton und Traum.
Ich trag das, was wir beide waren, behutsam weiter mit mir rum.
Und hoffe, dass die Nacht mich hält, wenn’s wieder wird so still und stumm.


(Strophe)
Der Spiegelschrank voll stummer Lücken, wo einst dein Zeug den Platz mir nahm.
Darüber stritten wir uns immer, doch nun vermiss' ich deinen Kram.
Deine Kleider, verpackt fast alle in alte Kisten, schon längst im Keller weggesperrt.
Der Anblick war zu viel für mich. Und keiner da, der mir dieses Gefühl erklärt.


(Refrain)
Ich such dich in den alten Tagen, in jedem Bild, in jedem Raum.
Die Welt dreht sich, doch ohne dich verliert sie Farbe, Ton und Traum.
Ich trag das, was wir beide waren, behutsam weiter mit mir rum.
Und hoffe, dass die Nacht mich hält, wenn’s wieder wird so still und stumm.


(Strophe)
Ich besuch dich fast jeden Tag, doch eigentlich ist da nur ein kalter Stein.
Manchmal leg ich mich daneben, zusammen gerollt wie ein Kind, ganz klein.
Verwelkte Blumen, ausgebrannte Kerzen. Die Stille tut fast schon körperlich weh.
Unbewusst zähl ich die Sekunden, wartend, dass ich auch bald geh.


(Refrain)
Ich such dich in den alten Tagen, in jedem Bild, in jedem Raum.
Die Welt dreht sich, doch ohne dich verliert sie Farbe, Ton und Traum.
Ich trag das, was wir beide waren, behutsam weiter mit mir rum.
Und hoffe, dass die Nacht mich hält, wenn’s wieder wird so still und stumm.


(Strophe)
Freunde kommen, Freunde gehen. Sie geben mir Trost, doch ich sperr sie aus.
Beim Anblick unsrer Tochter brennt's im Herzen. Dann geleit ich sie schnell hinaus.
Wir waren so ein gutes Team. Warum bist du so früh gegangen?
Doch jede Antwort bleibt mir schuldig. Nur der Tod kann mich noch auffangen.


(Refrain)
Ich such dich in den alten Tagen, in jedem Bild, in jedem Raum.
Die Welt dreht sich, doch ohne dich verliert sie Farbe, Ton und Traum.
Ich trag das, was wir beide waren, behutsam weiter mit mir rum.
Und hoffe, dass die Nacht mich hält, wenn’s wieder wird so still und stumm.
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