Published 10 days ago in Rock

Das Kind

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This song tells the story of a child whose innocence is shattered by war, witnessing destruction, loss, and silence where safety and truth once lived. Amid the ruins and learned numbness, it traces the fragile emergence of hope, suggesting that even after profound betrayal, the refusal to surrender to hate can begin anew.

Song Lyrics

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(Strophe)
Und auf einmal kam der Krieg.
Die Unschuld starb als Erstes.
Ein Wechsel zwischen Niederlag' und Sieg.
Doch was folgt als Nächstes?

Die Wahrheit nun für immer schweigt.
Das Kind sich heftig schüttelt.
Denn niemand hat ihm je gezeigt.
Was tun, wenn der Boden erzittert.


(Refrain)
Und niemand sagt, was übrig bleibt.
Die Grenzen neu gezogen.
Die Stimmen alle längst verstummt.
Das Kind wurde betrogen.

Die Straßen leer - Nur Rauch, kein Licht.
Im Wind verwehen leis' die Seinen.
Das Kind vergisst sein altes Ich.
Und lernt, nicht mehr zu weinen.


(Strophe)
Die Häuser fallen - Bausteinen gleich.
In Sekunden dahin, das sichere Nest.
Aus Trümmern erhebt sich, kreidebleich.
Das Kind - Und niemand hält es fest.

Staub vermischt mit Schweiß und Blut.
Kaum als Mensch noch zu erkennen.
Und aus dem Herzen hoch, steigt die Wut.
Es will die ganze Welt verbrennen.


(Refrain)
Und niemand sagt, was übrig bleibt.
Die Grenzen neu gezogen.
Die Stimmen alle längst verstummt.
Das Kind wurde betrogen.

Die Straßen leer - Nur Rauch, kein Licht.
Im Wind verwehen leis' die Seinen.
Das Kind vergisst sein altes Ich.
Und lernt, nicht mehr zu weinen.


(Strophe)
Oh - Wie kann der Hass durchbrochen werden?
Wie kann die Kindheit neu erblühen?
Oh - Wer wird die falschen Lehren stoppen?
Wer wird als Erstes wieder Liebe spüren?

Das Kind verschließt die kleinen Augen.
Es blendet einfach alles aus.
Es will nichts hören, will nichts sehen.
Es will nur sein Zuhaus'.


(Refrain)
Und niemand sagt, was übrig bleibt.
Die Grenzen neu gezogen.
Die Stimmen alle längst verstummt.
Das Kind wurde betrogen.

Die Straßen leer - Nur Rauch, kein Licht.
Im Wind verwehen leis' die Seinen.
Das Kind vergisst sein altes Ich.
Und lernt, nicht mehr zu weinen.


(Strophe)
Der Morgen graut, die Sonne brennt.
Auf Wunden, die noch offen liegen.
Das Kind schon bald von selbst erkennt.
Nichts bringt sich ewig zu bekriegen.

Und tief im Innern keimt ein Licht.
So stark, selbst Schatten erbleichen.
Es flackert leise, zart, und spricht:
„Komm mit - Dem Hass werden wir nicht weichen."


(Refrain)
Und niemand sagt, was übrig bleibt.
Die Grenzen neu gezogen.
Die Stimmen alle längst verstummt.
Das Kind wurde betrogen.

Die Straßen leer - Nur Rauch, kein Licht.
Im Wind verwehen leis' die Seinen.
Das Kind vergisst sein altes Ich.
Und lernt, nicht mehr zu weinen.

Nicht mehr zu weinen.
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