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Alberts Rad

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Goa/Psy

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Song Lyrics

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(Strophe 1)
In Basel regnet es graues Licht,
Ein Mann in Weiß, die Pflicht im Gesicht.
Sandoz-Labor, Raum 103,
Er sucht ein Mittel, doch er ahnt nicht, was es sei.
Ein Tropfen fällt auf die Fingerkuppe,
Keine Warnung, keine Rettungstruppe.
Nur ein Molekül, so winzig und fein,
Lädt die ganze Unendlichkeit ein.
(Pre-Chorus)
Die Wände beginnen zu zittern,
Die Luft schmeckt nach Silber und Gittern, die brechen.
Er greift nach dem Mantel, er muss jetzt nach Haus,
Die Reise beginnt, und sie führt weit hinaus.
(Chorus)
Oh, Albert, auf deinem Rad,
Du fährst auf einem schmalen Pfad.
Zwischen Atomen und Sternenstaub,
Für die Welt der Vernunft bist du plötzlich taub.
Die Speichen glänzen wie flüssiges Gold,
Hast uns ein neues Universum geholt!
(Strophe 2)
Der Asphalt wird weich wie ein tiefer See,
Die Nachbarin wirkt wie eine schillernde Fee.
Farben hören, Töne sehen,
Man muss erst verlieren, um zu verstehen.
Dreiundvierzig, der neunzehnte April,
Die Zeit steht für einen Moment lang still.
Ein Fahrrad wird zum Raumschiff heut' Nacht,
Albert hat das Licht in den Geist gebracht.
(Bridge)
Er sah die Verbundenheit aller Dinge,
Dass jedes Herz im selben Rhythmus schwinge.
Kein „Ich“ und kein „Du“, nur ein ewiger Strom,
Vom kleinsten Teilchen bis zum Himmelsdom.
Ein Sorgenkind, so nannte er’s spät,
Weil die Menschheit die Wunder zu oft verrät.
(Refrain)
Oh, Albert, auf deinem Rad,
Du fährst auf einem schmalen Pfad.
Zwischen Atomen und Sternenstaub,
Für die Welt der Vernunft bist du plötzlich taub.
Die Speichen glänzen wie flüssiges Gold,
Hast uns ein neues Universum geholt!
(Outro)
Hundertundzwei Jahre auf diesem Stern,
Die Grenze des Wissens war ihm nie zu fern.
Er schließt die Augen, die Reise geht weiter,
Auf einer unsichtbaren, bunten Leiter.
Zwei Räder rollen... Rollen... Immerzu...
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