Die willige Hexe & der notgeile Werwolf đș
(Derbe Tavernen-MĂŠre)
Intro (GelÀchter & Krugklirren)
Setzt euch, ihr LĂŒstlinge, rĂŒckt dichter heran,
die Hexâ hat heut Feuer â der Wolf ist schon dran!
Strophe 1
Die Hexe im Mieder, geschnĂŒrt viel zu eng,
ihr LĂ€cheln war sĂŒĂer als Honig im HĂ€ngâ.
Sie leckte sich langsam den Met von den Lippen,
der Wolf fing sofort an nervös rumzuwippen.
Er knurrte: âBei Mondschein verlier ich Verstand!â
Sie grinste: âDann zeig mir, wie wild du wohl kannst!â
Der Tisch wackelt leise, der Krug lĂ€uft schon ĂŒber â
der Wirt ruft: âHe, Wolf! Bleib sittlich hier drĂŒber!â
Refrain (Mitgrölen!)
Hey ho, sie zwinkert keck!
Der Wolf schaut kaum mehr weg!
Hey ho, der Mond ist rund â
die Hexe zÀhmt den Hund!
Strophe 2
Sie strich ihm durchs Fell mit kratzender Hand,
âNa GroĂer, wer fĂŒhrt hier im wilden Verband?â
Er heulte vor Lust wie ein Tier im April,
die GĂ€ste johlen: âDie Hexâ weiĂ, was sie will!â
Ihr Stuhl knarrt laut, sein Atem geht schwer,
die Kerzen tropfen â es knistert noch mehr.
Ein Besen fĂ€llt um, man hört nur GelĂ€chter â
âDer Wolf wird heut Nacht wohl ihr treuster WĂ€chter!â
BrĂŒcke (langsamer, verrucht)
Im Schatten des Zimmers bei Kerzenschein,
da flĂŒstert sie: âWolf, du gehörst heut mir alleinâŠâ
Er schnauft und grinst mit glĂŒhendem Blick â
âHexâ, ich bleib bis zum Morgengrau zurĂŒck!â
Letzter Refrain â schneller & lauter
Hey ho, die Hexe schreit:
âDu bist ja ganz bereit!â
Hey ho, der Wolf so froh â
âNoch eine Runde! Ho ho ho!â
Outro (betrunken & lachend)
Und wenn der Mond wieder silbern lacht,
und irgendwo ein Wolf erwacht,
dann wisst ihr wohl â bei Met und Wein â
die Hexâ lĂ€sst keinen einsam sein! đ»đ„