"In Argenhalls Glut, wo das Eisen singt… hebt sich ihr Hammer, und der Funke erwacht, zum Leben, tanzt und singt."
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Im Herzen einer Flammenhalle,
wo die Glut wie alter Atem weht,
steht sie, die die Funken mit den Händen
zu kleinen Feuergeistern dreht.
Ein Schlag, ein Klingen, kleiner Funke—
und plötzlich lebt die Klinge auf.
Sie lächelt, wenn das Stahlwerk flüstert,
denn sie kennt jeden Feuergeist darin.
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Jede Waffe, jeder Stahl trägt
einen Geist, den sie entfacht…
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Oh, Feuerschmiedin von Argenhall,
dein Werk brennt ewig, hell und wahr!
Dein Hammer ruft die Geister an—
die Flamme lebt in deiner Schar!
Oh Schmiedin, du Tochter heißer Glut,
die Funken folgen deinem Ruf!
Argenhalls Lied erklingt durch die Nacht—
ein Feuer, das die Welt entfacht!
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Ihr Amboss bebt unter alten Runen,
die längst vergessen schienen.
Doch wenn sie schlägt, erheben sich die Stimmen
der Feuergötter ringsherum.
Die Dorfbewohner steh’n am Fenster,
staunen, wie die Klingen tanzen,
wie kleine Funkenwesen um den Stahl kreisen,
sich umeinander wirbelnd um die Klinge
Tanzen.
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Ihre Hände tragen Funken,
ihr Herz schlägt wie ein Lavafluss…
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Oh, Feuerschmiedin von Argenhall,
dein Werk brennt ewig, hell und wahr!
Dein Hammer ruft die Geister an—
die Flamme lebt in deiner Schar!
Oh Schmiedin, du Tochter heißer Glut,
die Funken folgen deinem Ruf!
Argenhalls Lied erklingt durch die Nacht—
ein Feuer, das die Welt entfacht!
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Flamma viva… anima ferri…
Ignis natus… per manus…
Sie ruft die Feuergeister:
„Wacht auf, erhebt euch, kommt hervor!“
Und hundert kleine Lichter steigen
aus ihrem glühenden Schmiedetor.
Sie tanzen, kreisen, wirbeln Funken,
entfachen den Stahl und das Herz zugleich—
kein and'rer Schmied der Welt, erreicht die Kunst,
die sie beherrscht in ihrem Reich.
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Doch eines Nachts, im Flammensturm,
erbebt der Grund der alten Schmiede.
Ein alter Geist erwacht im Eisen—
ein Funkenfürst, geboren aus ihrer Mühe.
Er spricht: „Du formst uns, doch vergiss nicht—
jedes Feuer hat auch seinen Preis.“
Sie lächelt nur: „Wenn du mich prüfst,
erklär ich selbst deinen Sturm für zu kalt.“
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Da hebt sie ihren goldnen Hammer,
der selbst den Himmel splittern kann.
Der Funkenfürst verneigt sich brennend—
er kennt die Stärke dieser Frau fortan.
Und als die Morgensonne steigt,
Verschmälzen sich Feuerstahl und Geist.
Die Welt wird von Legenden singen—
von der Schmiedin, die die Feuergeister in das Eisen speist.
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Oh, Feuerschmiedin von Argenhall,
die Flamme deiner Seele strahlt!
Du schenkst dem Stahl ein eigen Herz—
ein Lied, das ewig weiterhallt!
Oh Meisterin der Funkenkraft,
die Feuer selbst zum Leben erschafft—
Argenhalls Glut trägt deinen Namen…
Ein Erbe aus unendlichen Flammen!
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"Oh Erbin der ewigen Fammen, wo du den Hammer erhebtst, erwacht die Welt in neuer Glut…"