Jahr für Jahr

  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0

This song paints a bleak portrait of modern urban life, where routine, concrete, and money drain color, meaning, and humanity from everyday existence. Yet beneath the numbness and repetition, it hints at a fragile inner spark that quietly insists escape and change are still possible.

Song Lyrics

×
(Strophe)
Grauer Beton wirft weite Schatten auf uns hinab.
Sind wir freiwillig hier? Ist das unser Grab?

Leblose Särge aus Metall strömen durch die Adern der Stadt.
Können wir fliehen? Ist das jetzt unser trauriger Alltag?

Nackte Bäume, kalte Lichter und fremde Gesichter.
Wir sind Zeuge, Angeklagte und manchmal Richter.

Stein auf Stein erbaut unsere triste Welt.
Geführt von unserem neuen Gott: dem Geld.


(Refrain)
Oh, dieser Alltag frisst uns alle auf.
Nimmt jede Farbe, jeden Klang.
Wir halten durch, wir halten es aus.
Doch fühlen uns seit Jahren krank.

Und irgendwo in diesem Dunkel.
Liegt ein Rest von dem, was war.
Doch er wird ganz langsam leiser.
Tag für Tag und Jahr für Jahr.


(Strophe)
Wir schreiben Lieder über Liebe, doch glauben längst nicht mehr daran.
Suchen verzweifelt nach der Ordnung, suchen nach dem großen Plan.

Wir halten krampfhaft fest an alten Ideen.
Doch sind nicht in der Lage, die einfachste Lösung zu sehen.

Gepeinigt von der Zeit, haben wir längst aufgegeben.
Von heute auf morgen vergessen, wie es ist, als Mensch zu leben.

Die Nächte werden länger, doch kein Morgen bringt ein Licht zurück.
Wir zählen Stunden, zählen Fehler, verlieren uns Stück für Stück.


(Refrain)
Oh, dieser Alltag frisst uns alle auf.
Nimmt jede Farbe, jeden Klang.
Wir halten durch, wir halten es aus.
Doch fühlen uns seit Jahren krank.

Und irgendwo in diesem Dunkel.
Liegt ein Rest von dem, was war.
Doch er wird ganz langsam leiser.
Tag für Tag und Jahr für Jahr.


(Strophe)
Wir gehen weiter durch das Grau, doch keiner weiß mehr, wohin es führt.
Jeder Gedanke wird uns schwerer, je länger man ihn in sich spürt.

Wir stehen still in all dem Lärm und hör'n unser Herz nicht mehr.
Zu viele Wege ohne Richtung, zu viele Schritte ohne Wiederkehr.

Kein Herz schlägt hier aus eig'ner Kraft, nur Mechanik, die uns hält.
Wir sind Gespenster uns'rer Körper, ausgehöhlt von dieser Welt.

Doch irgendwo in uns'rem Schweigen brennt ein Funke, kaum zu sehn.
Ein einziger Moment von Wärme, der uns sagt: Du kannst noch geh’n.


(Refrain)
Oh, dieser Alltag frisst uns alle auf.
Nimmt jede Farbe, jeden Klang.
Wir halten durch, wir halten es aus.
Doch fühlen uns seit Jahren krank.

Und irgendwo in diesem Dunkel.
Liegt ein Rest von dem, was war.
Doch er wird ganz langsam leiser.
Tag für Tag und Jahr für Jahr.
::
/ ::

Queue

Clear