Meeresstrand

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Dieser Song ist inspiriert vom Gedicht „Meeresstrand“ von Theodor Storm (1817–1888)
Ausgehend von Storms Bildwelt verbindet der Song klassische Poesie mit meiner ganz persönlichen Sehnsucht nach dem Meer.
Zwischen Wind, Weite und dem leisen Rauschen der Wellen erzählt er vom Ankommen, vom Bleiben – und von dem Ort, an dem meine Seele ruhig wird.
© 2026 by Lia Deern

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Feb 2026
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Song Lyrics

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Originaltext: Meeresstrand – Theodor Storm
Der graue Strand, der graue See,
und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
und durch die Stille geht.
Der Ruf des Seewinds, der nicht ruht,
der fern aus Westen weht.
Kein Segel schneidet seine Bahn,
kein Fischer fährt hinaus;
Der Sturm ist da, die Möwen schrein,
und brausend schlägt das Meer ans Haus.
Am Strand ein Mann, verloren steht.
Er in dem weiten Raum;
Er hört das Meer, er sieht es nicht,
versunken wie im Traum.
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